| Helmuth Koch: Dorn bei Kindern |
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Kinder brauchen eine gerade Wirbelsäule und eingerichtete Gelenke.Ein wichtiger Beitrag zur Volksgesundheit. Von Helmuth Koch
Mit der DORN-Methode haben viele Therapeuten ein „ Handwerkszeug „ in der Hand, mit dem sie bei erwachsenen Menschen mit Rücken- oder Gelenksproblemen, sehr einfach, schnell, ungefährlich, sanft und ohne Medikamente helfen können. Durch diese manuelle Arbeit am Körper von Schmerzgeplagten, in der Bewegung eingeschränkten und kranken Menschen, haben Dieter Dorn und viele andere langjährige Dorntherapeuten einen großen Erfahrungsschatz zusammengetragen, der weit über die Beseitigung von Ischias oder HWS - Problemen hinausgeht. Durch die vielen Dorn - Selbsthilfeübungen ist fast jeder in der Lage nach einer Dornbehandlung zukünftige Rücken- und Gelenks - Probleme zu vermeiden. Und nun richten wir unser Bewusstsein auf die Kinder. Bei Erwachsenen ist häufig der Schmerz ein Anzeiger, dass irgend etwas verrutscht ist, das funktioniert bei Babys und Kleinkindern noch nicht. Sie können sich bemerkbar machen durch viel Schreien, Unruhe, Trägheit, Durchschlafprobleme, Verdauungsstörungen, ungewöhnliches Verhalten, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, verzögerte Entwicklung, Kleinwuchs, Schiefhals, kindliche Skolliose, Schwäche, unsymmetrische Bewegungen ( beim Zappeln, Krabbeln, Laufen, Fußstellungen, Pofalten, Greifen, Kopfdrehen ....), Hautprobleme, Neurodermitis, Augenprobleme, schlechtes Sehen und Hören, Ohrprobleme, vermeintliche Erbkrankheiten, Lernschwäche, Konzentrationsstörungen, Überaktivität, Blasenprobleme, Bettnässen, Bewegungsunlust, schlechte sportliche Leistungen, Mangel an Bewegungsfreude, Neigung zum Übergewicht, häufige Erkältungen, Husten, Asthma, Bronchitis, Herzprobleme, Bluterkrankungen, frühe Zahnprobleme. Meist werden diese Symptome schulmedizinischen Erkrankungen zugeordnet, was sie aber häufig nicht sind. So können auch nur verschobene Wirbel oder ein verdrehtes Kreuzbein oder verrutschte Gelenke dahinter stecken. Das wäre dann sehr leicht und ohne den Einsatz von Medikamenten zu korrigieren, wenn die Mutter (Eltern), der Therapeut oder Arzt nur wüssten wie! Dorntherapeuten können das! So wie bei den Erwachsenen ein ständiges Üben mit den Selbsthilfeübungen nach Dorn notwendig ist, um in einem ausgeglichenen körperlichen Zustand zu bleiben (nach der Dornbehandlung), ist es auch bei den Kleinen sehr notwendig das Knochengerüst und die Gelenke immer wieder zu kontrollieren und zu korrigieren. Wir sehen immer wieder, daß durch kleinste Verschiebungen der Wirbel und Gelenke über einen längeren Zeitraum bei den Erwachsenen gravierende Probleme auftauchen, die häufig gar nicht mehr mit dem Knochengerüst in Verbindung gebracht werden. Diese Probleme verschwinden aber in vielen Fällen, wenn nach Dorn behandelt wurde. Bei den Babys und Kleinkindern zeigen sich die Probleme durch verschobene Wirbel und Gelenke anders als bei den Erwachsenen. Diese Informationen sind besonders wichtig für Eltern und Menschen, die mit Babys und Kleinkindern zu tun haben: Mütter, Väter, Großeltern, Hebammen, Kinderärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, usw. Aber auch für jene, die mit großen Kindern und Jugendlichen zu tun haben: Lehrer, Kindergärtnerinnen, Sportlehrer usw....
Wie kommt es bei Babys oder Kleinkindern zu verschobenen Wirbeln und Gelenken?Bei den heutigen Geburten kommt es manchmal zu starken Kräfteeinwirkungen vor allem am kindlichen Kopf, so dass es zu Verschiebungen an der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule kommen kann. Vor allem bei großen Babys kann die Schulterentwicklung aus dem Mutterleib manchmal erschwert sein. Der untere Körperteil des Babys „flutscht“ meist ohne äußere Kraftwirkung heraus. Das Herausrutschen der Hüftgelenke aus den meist noch nicht voll entwickelten Hüftgelenkspfannen, ist häufig durch falsches Hochheben, Halten, Drehen und Ablegen durch die Eltern nach der Geburt verursacht. Ungünstiges Tragen, Fallenlassen und sonstige Krafteinwirkungen können schon zu Hüftgelenks-, Lendenwirbel- und Kreuzbein-Verschiebungen führen. Vieles wird durch unbewußte, natürliche Bewegungen wieder in die Ordnung gebracht, aber das hat seine Grenzen. Manchmal bleibt es auch so.
Wie werden Babys und Kleinkinder nach der DORN-Methode behandelt?Das Baby wird auf einem Tisch auf den Rücken gelegt, die Mutter legt die Hand auf dem Bauch des Babys, damit der Baby - Rücken flach auf dem Untergrund liegen bleibt und der Dorntherapeut nimmt die Füße des Babys in beide Hände. Bei beiden Beinen werden dann die Hüftgelenke „hineingeschoben“: Dabei wird ein Bein hochgenommen, also das Hüftgelenk um ca. 90 Grad abgewinkelt. Bei leichtem Finger- oder Ballen- Druck auf den oberen Teil des Oberschenkels in Richtung Bauch, wird das Bein gestreckt hingelegt. Das kann einige Male wiederholt werden. Dann der gleiche Vorgang mit dem anderen Bein. Die Kontrolle der Beinlängen- Differenz, wie oben beschrieben, wiederholen. Danach sollten beide Beine gleich lang sein. Dies sollte den Müttern beigebracht werden, damit sie es bei ihren Babys beim Wickeln machen können. Kontrolle und Korrektur der Wirbelsäule: Das Baby wird mit entkleidetem Rücken an die Brust der Mutter gelegt. Die Mutter steht, auf einer Hand sitzt das Baby mit dem Po, die andere Hand der Mutter hält das Baby am oberen Rücken fest. Der Dorntherapeut kann nun von hinten mit beiden Daumen das Kreuzbein, die Lendenwirbelsäule und die untere Brustwirbelsäule über die Dornfortsätze abtasten. Wenn die Hand der Mutter zum Kopf hoch oder zur unteren Brustwirbelsäule abgleitet, kann der Dorntherapeut die obere Brustwirbelsäule und die Halswirbelsäule abtasten. Findet der Therapeut Wirbelabweichungen, so werden die verschobenen Wirbel wieder mit geringem Druck –unter Pendelbewegungen- in die Ordnung geschoben. Beim Pendeln der Beinchen oder Ärmchen oder des Kopfes hilft die Mutter mit. Auf keinen Fall darf der Dornbehandler dabei chiropraktische Griffe anwenden oder mit einbeziehen!
SchwangerschaftSchon bei der Entwicklung des Kindes im Mutterleib und besonders bei der Geburt selbst, sollte der Rücken der Mutter möglichst ausgeglichen sein. Besonders die Lendenwirbelsäule und das Becken sollten in bester, ausgeglichener Position stehen. Ein schiefes Becken und verschobenes Kreuzbein, meist durch ungleich lange Beinlängen ausgelöst, machen es der Mutter und dem Kind nur unnötig schwer.
BabysDie von uns häufig festgestellten Beinlängenunterschiede durch herausgerutschte Hüftgelenke, auch bei Babys, werfen die Frage nach der Ursache auf. Heutzutage wird das wohl kaum noch durch den Geburtsvorgang selbst ausgelöst, eher durch falsches Handling der Eltern nach der Geburt. Ein weiterer Grund ist häufig zu hören in der noch nicht ausgeformten Hüftgelenkspfanne, also in der „angeborener Hüftgelenksdysplasie“. Die logische Folge ist dann die Spreizhöschen-Therapie. Wie weit das sinnvoll ist, können wir noch nicht beurteilen. Praktisch halten wir das Anlernen der Eltern, wie sie die Hüftgelenke ihrer Sprößlinge selbst korrigieren können, kombiniert mit einer Beratung über richtiges Hochheben, Drehen und Ablegen des Kindes für sinnvoller. KleinkinderVerschobene Wirbel und Gelenke machen sich bei Kleinkindern besonders durch Fuß-Fehlhaltungen, unsymmetrische Pofalten beim Stehen, häufiges Hinfallen, vermehrte allgemeine Krankheitsanfälligkeit, Bewegungs- Unlust usw. bemerkbar. Mit Beginn des Schulalters kommen die Probleme durch Fehlhaltungen durch das viele Sitzen und das Schleppen der Schulsachen dazu. Schmerzen haben sie zu Anfang meist nicht. Wenn der Zahnarzt schon jetzt immer wieder ein Loch in den Zähnen ausfüllen muß und obwohl fleißig die Zähne geputzt werden, könnte der Grund auch ein blockierter 3. Halswirbel sein, so daß der Zahnbereich ungenügend versorgt wird.
JugendlicheBei Jugendlichen spiegelt sich die innere Haltung häufig in ihrer äußeren Haltung. Wie gehen sie mit ihren Problemen in der Schule, in der Lehrfirma, mit den Eltern und Geschwistern und mit ihren Freunden um. Die verschobenen Gelenke ( besonders des Hüftgelenks ) das schiefe Becken oder das verschobene Kreuzbein, können diese Probleme verstärken und zusätzliche Probleme machen. Auch die Körperkraft, Vitalität, Ausdauer, Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit, Widerstandskraft usw. sind vom Zustand der Gelenke und Wirbel abhängig. Mögliche körperliche Einschränkungen machen sich in dieser Lebensphase sehr stark auf die seelisch - geistige Entwicklung bemerkbar. Beispiele: Bettnässen (Blasenprobleme L3), Ischias (LWS - Probleme), Skoliose (Brustwirbelsäule), Rundrücken (obere Brustwirbelsäule), Fußprobleme (Kreuzbein - Blockade) usw..
Hildegard Steinhauser, Dorntherapeutin, Buch-Autorin „Die Dorn-Therapie“, 88131 Lindau Interessante Begegnungen und Erfahrungen bei Kindern: Schon lange habe ich den Wunsch, mich mehr mit dem Thema Kinder die Probleme mit der Wirbelsäule und den Gelenken haben, auseinander zu setzen. Nun ist es aber meist so, dass von den Eltern, Lehrern und Erziehern kaum wahrgenommen wird, wenn Kinder schief und krumm gehen. Der Anfang dieses Problems wurde früher meist bei der Geburt gesetzt. Das Baby, das 9 Monate geborgen im warmen Bauch der Mutter verbrachte, kam nun unter großer Anstrengung auf diese kalte Welt. Das ist meist ein großer Schock für das Baby und es konnte kaum Luft zum atmen holen. Wie war das noch vor etwa 30 Jahren? Die Hebamme oder der Arzt nahm das Baby an einem Beinchen hoch und es bekam einen leichten Klaps auf den Po und schon fing es zu schreien an. Aber was passierte nun bei dem Halten an einem Beinchen? Es wurde es aus der Hüftpfanne herausgezogen und die Folge davon waren 2 ungleich lange Beinchen, was meist mit einem Spreizhöschen behoben werden sollte. Eigentlich begann hier schon der Leidensweg dieses kleinen Menschenwesen. Bei den heutigen Geburtsverfahren kann das nicht mehr passieren. Heute sind es wohl eher die etwas unerfahrenen Handhaben der Eltern, Großeltern und Familie, die die Hüftgelenke des Babys herausrutschen lassen. Das Baby wächst heran, doch das Hüftgelenk wurde nie eingerichtet. Man kann sich vorstellen, dass dieses heranwachsende Kind durch die ungleich langen Beine oft unbewußte Beeinträchtigungen im Rücken, Becken und den Beinen hat, deshalb auch keine Lust hat, sich sportlich zu betätigen. Lieber sitzt es vor dem Computer oder Fernseher und stopft sich vor lauter Langeweile mit Essen und Getränken voll. Wie schön ist es doch, Kinder zu beobachten, die herumtollen und fröhlich sind, hier kann man sicher sein, dass die Beine und der Rücken gerade sind.
Wir können nicht am Tisch mit aufgestützten Ellbogen hingelümmelt sitzen, aber von unserem Kind erwarten, dass es gerade und manierlich dasitzt, das geht nicht. Man kann sich gar nicht vorstellen, was Kinder alles sehen, hören und aufnehmen auch wenn sie spielen, sie haben ein viel größeres Aufnahmedepot als wir Erwachsenen, deshalb sollten wir immer darauf achten, was wir sprechen und tun, wenn Kinder in unserer Nähe sind, wir wollen ihnen doch gute Vorbilder sein, oder? 1.Praxisfall1 Ehepaar kam mit einem 8 Jahre alten, zierlichen, kleinen Bub zu mir, er war recht verschüchtert. Die Mutter erzählte mit ganz aufgeregt, dass der Bub starke Schmerzen im Rücken habe, deshalb kein Fußballspielen und Sport mehr machen kann und dass der Arzt ihm ein Korsett verschrieben habe.
2. PraxisfallEine Frau rief mich aus München an und bat mich um einen Termin für ihre 16. jährige Tochter. Das Mädchen welches Ballettänzerin ist, kam ziemlich aufgelöst hier an, ihr Arzt hatte ihr folgendes diagnostiziert:
Susanne Kluge, Hebamme, 89073 Ulm: Der Einsatz der Dorn-Methode in der Schwangerschaft und im WochenbettSchwangere Frauen leiden häufig an Kreuz- und Rückenschmerzen, gegen Ende der Schwangerschaft auch an Schmerzen am Schambein (der Symphyse). Die Gründe dafür sind zum einen die relativ rasche Gewichtszunahme, teilweise bis zu 20 kg und mehr. Zum anderen wirken die Schwangerschaftshormone auf die knorpeligen Verbindungen des Bewegungsapparates ein, um über die Auflockerung der Symphyse eine Verbreiterung des Beckens und somit des Geburtskanals zu erreichen. Hier ist der Tätigkeitsbereich der Hebamme mit der Dorn-Methode zu Ende, zumindest bis zur nächsten Schwangerschaft!
Auszug aus RÜCKGRAD Infobrief vom Juni 2002, Hildegard Fischer: Hallo Liebe KollegenHeute möchte ich Euch auch einmal einen Erfahrungsbericht schicken. Meine langjährige Freundin und Arbeitskollegin konnte nicht schwanger werden, obwohl bei ihr und ihrem Mann angeblich alles in Ordnung war, wie zahlreiche Tests und Untersuchungen ergaben. Sie zogen im Juni 2000 aus beruflichen Gründen des Mannes in die USA. Als meine Freundin im Herbst 2001 wieder mal auf Deutschlandbesuch war und auch mich besuchte, habe ich bei ihr eine Dorn-Behandlung gemacht und dabei festgestellt, daß der 3. und 4. Lendenwirbel nicht in der richtigen Position war und korrigiert werden mußte. Sie hat bei leichtem drücken auf die Übeltäter auch gleich mächtig das Gesicht verzogen. Ich brachte die zwei Wirbel auch ziemlich schnell in die richtige Position, sodass sich das Gesicht meiner Freundin zunehmend erhellte. Wir haben aus Zeitgründen nur eine Behandlung gemacht und Claudia flog zwei Tage darauf wieder Richtung Detroid. Der Flug verlief gut und sie hatte keine Probleme danach mit dem sonst so geplagten Kreuz. Nach einiger Zeit machte ich mir doch Sorgen, denn ich hörte plötzlich nichts mehr von ihr.
Inge Petersen, dipl. Fussreflexologin und Dorn-Therapeutin, CH-6264 Pfaffnau: Hilfe für den 17 Monate alten JANVor einigen Wochen war ich bei Dir und Milly an einem Dorn-Aufbaukurs in Luzern. Am ersten Kurstag erzähltest Du, wie wichtig es sei, Babys, Kleinkinder und größere Kinder auf Wirbelfehlstellungen, Beinlängendifferenzen etc. zu untersuchen. Dabei zeigtest Du anhand einer Puppe, wie Babys und Kleinkinder auf dem Arm gehalten werden, damit man Wirbelkorrekturen durchführen kann. Nun, ich sagte zu Erik: komm wir setzen uns mit Jan auf die Couch, um ihn ein wenig zu trösten, zu liebkosen und einfach mit ihm zusammen zu sein. Das taten wir auch und wir nahmen Jan in die Mitte. Inzwischen hatte ich Hunger bekommen und es fiel mir ein, dass ich noch mein Mittagessen in der Tasche hatte: Reissalat mit Gemüse. Am Mittag des zweiten Kurstages hatte es so stark geregnet, dass ich nicht zum See konnte um dort auf einer Parkbank mein Mittagessen einzunehmen. Also, ich packte mein Essen aus und plötzlich machte Jan ganz große Augen und zeigte merklich, dass er Hunger hatte. Ich gab ihm ein Löffelchen voll, er nahm es mit sichtlichem Appetit, dann noch einen Löffel und noch einen und so weiter, bis das Gefäß leer war. Dann wollte er von der Couch runter, krabbelte plötzlich in der Wohnung umher, gab fröhliche Laute von sich. Erik und ich sahen uns ungläubig an, ja Erik machte große Augen und verstand die Welt nicht mehr. Und ich war natürlich auch sehr erstaunt, aber sehr erfreut und erleichtert! Astrid war mit dem Kleinen schon beim Arzt, der wußte aber auch keinen Rat, als das Verschreiben von irgendwelchen Tabletten und die Überweisung zu einem Spezialisten. Den Termin beim Spezialisten hat Astrid dann gleich wieder abgesagt.
Milly Gueisbuhler, Dorntherapeutin, CH-2740 Moutier: Praxisfall:Ein 14-jähriger Junge (Volleyballspieler) besucht den Arzt wegen starker Rückenschmerzen. Der Arzt stellt Beckenschiefstand und Verkrümmung der Brustwirbelsäule fest und schickt die begleitende Mutter und ihn zu einem Physiotherapeuten. Die Mutter entscheidet sich, zu mir zu kommen (sie hatte gehört, dass ich die Knochen geradeschiebe). Der Beinlängentest ergibt: Rechtes Bein vier cm länger, linkes Bein zwei cm herausgerutschtes Hüftgelenk. Praxisfall:Ein Mann spricht mich vor unserem Haus an: er habe eine Tochter, die Rückenschmerzen habe. Er sei selbst Masseur, doch er könne nicht helfen. Wir machen ein Rendez-vous ab und die Mutter kommt mit ihrer 15-jährigen Tochter zu mir.
Ulla Wolf, Dorntherapeutin, 27249 Mellinghausen: Praxisfall:Die Mutter von Saskia, 5 Jahre alt, rief an: Saskia habe Schmerzen in den Beinen und mag nicht mehr laufen. Praxisfall:Florian, 13 Jahre alt, mußte nachts immer häufiger auf die Toilette und wenn er stand, stand sein Bauch immer vor.
Birgitt Maria Neffe, Heilpraktikerin, Buchautorin „Wasser des Lebens“, 89284 Pfaffenhofen: Praxisfall:In meine Praxis kam ein 11jähriges Mädchen. Vom behandelnden Orthopäden war eine Skoliose festgestellt worden. Die 30 mal verordnete Krankengymnastik hatte keine Besserung gebracht. Außer den Rückenbeschwerden klagte sie auch über Konzentrationsstörungen und Müdigkeit.
Josef G. Müller, Dorntherapeut, CH-6373 Ennetbürgen: Ein Kind ist nicht zu jung für eine Dorntherapie:Zu mir kommen 3-4 Kinder pro Woche in die Praxis (natürlich mit den Eltern) um eine Wirbel- und Gelenkskontrolle durchführen zu lassen. Praxisfall:Vor zwei Jahren rief mich eine Mutter an. Verzweifelt sagte sie mir, dass ihre 7-jährige Tochter seit drei Jahren täglich Kopfschmerzen habe, und niemand ihr bisher helfen konnte. Ich besuchte die Familie in Zürich. Die Schmerzen waren dem Mädchen so richtig ins Gesicht gezeichnet. Ich fing sofort mit der Dorn-Therapie an, fast wie bei Erwachsenen nur viel sanfter und mit leichtem Druck konnte ich dem Mädchen die Kopfschmerzen nehmen. Nebenbei fragte ich sie was vor 3 oder 4 Jahren passiert sei? Sie antwortete mir, sie sei mit dem Fahrrad heftig gegen einen Mann, auch auf einem Fahrrad, gestoßen, und so gefallen, dass sie gegen den Gehsteigrand mit dem Kopf gestoßen war. Anfänglich merkte sie nicht viel von dem Sturz, erst Monate später bekam sie in Abständen Kopfschmerzen. Später auch täglich. Die Schmerzen wurden auch immer stärker, so stark bis sie erbrechen mußte. Ich brauchte dem Mädchen nur den Atlas nach rechts verschieben. Bei einem Kind braucht es ganz viel Gefühl und Liebe. Nur so geht’s, mit Gefühl und Liebe! Seit dem Tag hatte das Mädchen keine Kopfschmerzen mehr, es sind jetzt ca. 2 Jahre her. Heute kann sie wieder lachen und fröhlich sein. Bei solchen oder ähnlichen Unfällen sollte das Skelett eines großen oder kleinen Menschen kontrolliert werden. Man sieht äußerlich nichts, wenn ein Wirbel verschoben ist. Das Heimtückische daran ist, dass erst später die Schmerzen beginnen. Im Allgemeinen sind Kinder so beweglich, dass bei einem Sturz wenig passiert. Ist etwas verschoben, würden sich die Kinder unbewußt so bewegen, dass sich die Wirbel meist selbst wieder in die richtige Lage schieben. Immer häufiger kommen Mütter mit ihren Kleinkindern in die Praxis. Eine Mutter kam und sagt, dass ihr 3monatiges Kind immer schreie und fast Tag und Nacht. Anschließend kontrollierte ich dem Kind die Wirbelsäule ganz sanft und fast ohne Druck. Schon nach einigen Minuten schläft es ein. Die Mutter sagte mir später, seit der Behandlung habe ihr Kind keine Magenkrämpfe mehr. Ein Kleinkind war auch bei mir weil der Kinderarzt eine Skoliose diagnostizierte, und darauf hin einen Dorn-Therapeuten der Mutter empfohlen hatte. Ich durfte das Kleinkind behandeln, heute ist es zwei Jahre jung und hat keine Skoliose mehr. Es ist wichtig eine Skoliose früh zu behandeln, je früher umso besser. Ein Kind ist nicht zu jung, eine solche sanfte Dorn-Therapie zu machen.
Christian Schütte, Heilpraktiker, Institut für biol. Heilkunde, 52351 Düren: Anregung zum Nachmachen:Mit der Vorbeugung von Wirbelsäulen- und Gelenkleiden kann man nicht früh genug anfangen. Denn in der Kindheit stellen sich die Weichen für die Form und Entwicklung unserer Wirbelsäule. Als Dorn-Therapeut haben wir eine so effektive Selbsthilfeübung zur Verfügung, die jeder spielend einfach täglich durchführen kann. In meiner Praxis war es mir immer ein Anliegen, gerade den Eltern diese Übung auch für ihre Kinder zu zeigen. Sobald ein Kind (nur als Begleitung) mit in die Praxis kommt, versuche ich immer den Beinlängenausgleich dem Kind zu zeigen. Und es macht jedesmal Spaß. Aber man staunt, bei wie vielen Kindern sich ein deutlicher Unterschied der Beinlänge von 1-2 cm (manchmal auch mehr) zeigt. Die Kinder haben oft nur unscheinbare Symptome, wie eingeschlafene Füße, Kniebeschwerden, Gangstörungen, müde Beine, Bewegungsunlust, Entwicklungsstörungen, etc. Mein Wunsch war es, immer mehr Kindern oder Eltern diese segensreiche Übung zeigen zu können. So bin ich an Schulen und Kindergärten herangetreten und halte dort Vorträge für die Eltern. Ich demonstriere dort die Übungen an den Eltern und schlage vor, daß ich die Kinder in der Praxis kurz auf ihre Statik untersuchen würde. Dort kann ich den Eltern und Kindern dann genau den Beinlängenausgleich oder andere Übungen zeigen. Ich war sehr erstaunt, daß ich bei den vielen Kindern jeden Alters, die ich bisher untersucht habe, kaum ausgeglichene Beine gefunden habe. Die Symptome der Kleinen waren ganz unterschiedlich und vieles ließ sich schon alleine durch den Beinlängenausgleich beheben. Die kurze Untersuchung dauert 5-10 Minuten und mit den Kindern zu arbeiten macht große Freude und erfrischt den Praxisalltag. In diesem Jahr bieten wir in Düren auch extra Dorn-Kurse für Eltern mit Kindern an, bzw. für Dorn-Therapeuten für ihre kleinen Patienten. Es wäre wünschenswert, daß sich die Dorn-Methode immer weiter verbreitet. Vielleicht findet der/die Leser/in durch diesen Aufsatz Anregung selbst an Schulen und Ki |



